Zum Start der Bürgerbeteiligung am neuen Nahverkehrsplan durften in den Sommerferien die Kinder und Jugendliche im „Düsseldörfchen“ ihre Ideen einbringen. An einer eigens eingerichteten Beteiligungshaltestelle konnten sie ihre Vorstellungen für den öffentlichen Nahverkehr in Düsseldorf einbringen, von ihren Erfahrungen berichten und Vorschläge für Verbesserungen machen. Denn Kinder und Jugendliche zählen zu den wichtigsten Nutzergruppen des öffentlichen Nahverkehrs. Gleichzeitig sind sie in klassischen Beteiligungsverfahren häufig unterrepräsentiert. Deshalb hat die Landeshauptstadt zum Start des Beteiligungsprozesses bewusst ein speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Format entwickelt.
Roadshow in den zehn Stadtbezirken
Nach den Sommerferien startet dann die nächste Phase der Bürgerbeteiligung zur Neuaufstellung ihres Nahverkehrsplans (NVP). Familien, Kinder, Jugendliche und alle Düsseldorfer:innen sind eingeladen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen. Bei einer geplanten Roadshow in den zehn Stadtbezirken sowie über digitale Angebote können sie mitteilen, was ihnen bei Bus und Bahn wichtig ist – von besseren Verbindungen über mehr Komfort bis zu klimafreundlicher Mobilität. Die Rückmeldungen sollen helfen, den öffentlichen Nahverkehr in Düsseldorf besser weiterzuentwickeln.
Richtige Schwerpunkte setzen
„Mit dem Beteiligungskonzept möchten wir die Menschen frühzeitig in die Neuaufstellung des Nahverkehrsplans einbinden. Uns interessiert, wie Bus und Bahn heute genutzt werden, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche Anforderungen der öffentliche Nahverkehr künftig erfüllen soll. Die Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft helfen uns dabei, die richtigen Schwerpunkte für die weitere Planung zu setzen“, erklärt Holger Odenthal, kommissarischer Amtsleiter des Amtes für Verkehrsmanagement.