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Mittendrin im Leben

Ein Spaziergang durch Pempelfort in 4000 Zeichen? Unmöglich! Versucht habe ich es trotzdem und nehme euch mit zu einigen der schönsten PlÀtze im Viertel.

Junge klettert auf einer Seilpyramide auf einem Spielplatz in Pempelfort

Claudia Giesen

27.04.2023

Lesezeit 2 Minuten

Bevor wir uns auf den Weg machen, ein kleines GestĂ€ndnis: Streng genommen wohnen wir gar nicht in Pempelfort, sondern in Golzheim. Die Klever Straße trennt die beiden Stadtteile voneinander und wir wohnen eben auf der „falschen“ Seite. Im Herzen aber sind wir Pempelforter. Hier ist jede Menge los und alles irgendwie vor der HaustĂŒr – alles bis auf die ParkplĂ€tze. Los geht es erst einmal Richtung Rhein – aber nicht auf direktem Weg. Wir laufen einmal ĂŒber den sĂŒdlichen Teil des Golzheimer Friedhofs. Wir entziffern die Namen auf den denkmalgeschĂŒtzten Grabsteinen – viele wichtige DĂŒsseldorfer BĂŒrger fanden hier ihre letzte Ruhe – und denken an den Sommer. Wenn es anderswo unertrĂ€glich heiß ist, lĂ€sst es sich hier im Schatten des alten Baumbestands gut aushalten. Nun aber weiter zum Rheinpark. Auf dem kleinen Teil, der zu Pempelfort gehört, findet im Sommer das Open-Air-Kino statt und auch der Circus Roncalli stellt hier alle Jahre wieder sein Zelt auf. Der Biergarten „Three Little Birds“ an den Rheinterrassen bietet Bier, Wein, Snacks und traumhafte SonnenuntergĂ€nge.

Durch die „grĂŒne Lunge“ DĂŒsseldorfs

Wir laufen stadteinwĂ€rts. Hinter dem RheingĂ€rtchen, einer kleinen denkmalgeschĂŒtzten Gartenanlage, bildet sich an sonnigen Tagen regelmĂ€ĂŸig eine lange Schlange. Grund ist das kultige FortunabĂŒdchen. Hier werden aber nicht nur Siege gefeiert und Niederlagen betrauert: Von der langen Kaimauer hinter der Trinkhalle hat man einen erstklassigen Blick auf den Rhein. Noch ist es aber zu frĂŒh fĂŒr eine Pause! Wir laufen weiter. Neben uns liegt das Tonhallenufer, an dem zwischen April und November einmal im Monat der Fischmarkt stattfindet. An der Tonhalle angekommen, machen wir kehrt. Parallel zum Rhein verlĂ€uft der Ehrenhof-Komplex mit dem NRW- Forum und dem Kunstpalast. Ins Museum zieht es uns heute aber nicht. Stattdessen biegen wir rechts ab in den Hofgarten, der auch als „GrĂŒne Lunge“ der Stadt bezeichnet wird. Der Kletterspielplatz ist besonders fĂŒr Ă€ltere Kinder spannend, wĂ€hrend kleinere Kinder ein StĂŒck weiter auf dem Spielplatz Inselstraße auf ihre Kosten kommen. Kurz eine Runde schaukeln, dann geht es auch schon weiter.

Ein bisschen Dorfidylle

Unser Ziel ist die Nordstraße. Im Viertel rund um die Einkaufsstraße finden wir alles, was wir brauchen – SupermĂ€rkte, BiolĂ€den, Drogerien, Apotheken, BĂ€ckereien und BlumenlĂ€den –
und noch vieles mehr. Neben vielen inhabergefĂŒhrten LĂ€den siedeln sich auf der Straße auch mehr und mehr Ketten an. Trotzdem herrscht hier ein kleines bisschen Dorfidylle und ein Blick in die Seitenstraße und Hinterhöfe lohnt sich. Meine persönlichen Highlights sind das Bistro Ă  Midi mit leckerem Lunch und Kuchen, das roberta mit fairer und nachhaltiger Mode und die Tischdame am Dreieck mit Feinkost und jeder Menge KĂ€se. FĂŒr die Kinder fĂŒhrt kein Weg am Spielschiff vorbei. Wenn die jungen Pempelforter:innen in dem gut sortierten SpielzeuggeschĂ€ft ihr Taschengeld auf den Kopf hauen, hilft das nette Personal stets geduldig beim AbzĂ€hlen der MĂŒnzen.

Platz zum Spielen

Von der Nordstraße biegen wir ab in die Schwerinstraße. Vorbei am Manufattura, wo man Keramik selbst bemalen kann, geht es zur Mondschnuppe, einem GeschĂ€ft fĂŒr Ballons, Jonglier- und Zauberartikel. WĂ€hrend die Kinder eine Runde auf dem alten, aber voll funktionierenden Schaukelautomaten reiten, suche ich uns einen Platz bei „Die Kaffee“. Die Pause haben wir uns wirklich verdient und hier schmeckt der Kaffee einfach am besten. FĂŒr die Kinder gibt es eine heiße, weiße Schokolade. Lange bleiben wir nicht, die Kinder möchten weiter zum Kolpingplatz. Garantiert treffen wir hier jemanden, den wir kennen – schließlich ist Markttag. Jeden Mittwoch und Freitag findet am Kolpingplatz ein Rheinischer Bauernmarkt mit regionalen Produkten statt. Und wĂ€hrend die Kleinen schon den Spielplatz stĂŒrmen, hole ich noch schnell eine TĂŒte Äpfel. Dann setze ich mich in die Sonne und winke den Kindern zu, die mit ihren Freunden den Spielplatz erobern. Oh, wie schön ist Pempelfort!

Daten & Fakten

Bevölkerungszahl 32 847 ‱ Altersdurchschnitt 41,7 Jahre ‱ FlĂ€che 270 Hektar ‱ Haushalte 63,6 % Singlehaushalte,12,4 % Familien mit Kindern unter 18 Jahren

Quelle: Landeshauptstadt DĂŒsseldorf – Amt fĂŒr Statistik und Wahlen, Stand 31.12. 2021

Im Mittelpunkt der Familie

Seit mehr als 20 Jahren informieren wir Eltern, Großeltern und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten ĂŒber Neuigkeiten aus der Region, Veranstaltungen, Themen, Tipps und Angebote. Wir entdecken die Stadt und ihre Umgebung auch immer wieder neu – das Entdeckte teilen wir gerne mit euch.

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