Wer für sein Wohlbefinden, für sein persönliches Glücksempfinden verschiedene Facetten im Blick hat, kommt seinem Glück auch näher. Die kurzen Glücksmomente kennen wir alle und es ist verlockend, ihnen nachzulaufen, denn man bekommt sie gratis, schnell und es fühlt sich gut an. Dafür sorgen chemische Botenstoffe, die diese Glücksgefühle auslösen. Viele halten aber nur kurz an. Eine kurze Vorstellung der Glücksbringer im Gehirn: Endorphine – sie werden beispielsweise ausgeschüttet bei sportlichen Aktivitäten, bei alkoholisierten Rauschzuständen beim Feiern, aber auch ein Lachanfall kann die Ausschüttung von Endorphinen bewirken. Oxytocin ist auch als Kuschelhormon bekannt und kommt zustande durch engen Kontakt mit Menschen, die man gerne hat. Noradrenalin wird ausgeschüttet, wenn der Geist in einer wohltuenden Leistungsspanne ist. Wenn man konzentriert ist, vielleicht auch im Flow an einer Sache arbeitet, wie ein Sudoku lösen, einen Text schreiben oder wenn Kindern eine Legowelt erschaffen. Deswegen ist es auch ein großer Gewinn, einem Job nachzugehen, der einen in so einen Zustand versetzen kann. Serotonin ist das Hormon, das das Gefühl von Ausgeglichenheit mit sich bringt, beispielsweise eine Zeitschrift im Garten lesen. Auch beim Meditieren geht der ganze Organismus in einen ausgeglichenen und angstfreien Zustand. Ähnlich wie bei körperlichen Aktivitäten hebt sich die Laune, weil das Gehirn Serotonin und Endorphine ausschüttet. Dopamin ist ein Power-Botenstoff. Er wird auch Motivationsdroge genannt, er ist der Antrieb und sorgt für die Vorfreude.
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