Die Erde in achthundert Jahren: die Menschen leben in Häusern auf begrünten Einfamilien-Plattformen, die auf riesigen, baumartigen Metallstrukturen hoch über den Wolken angebracht sind. Mit Hilfe spezieller Umhänge und Kristalle können sie durch die Zeit reisen, was allerdings erst Kindern ab 12 Jahren erlaubt ist. Der zehnjährige Arco tut es mit der Ausrüstung seiner Schwester verbotenerweise trotzdem. Versehentlich landet er im Jahr 2075 bei der gleichaltrigen Iris, die zusammen mit ihrem Baby-Bruder von einem Haushaltsroboter betreut wird, während die Eltern weit entfernt arbeiten und ein großes Feuer die Region bedroht. Das Debüt des französischen Regisseurs Ugo Bienvenu betört mit einigen der schönsten Hintergrundanimationen, die je in einem Trickfilm zu sehen waren, während die Charaktere eher einfach gehalten sind. Die Science-Fiction-Handlung, die die beiden Kinder erleben, ist ein Plädoyer für Respekt und Freundschaft gegenüber allem Fremdartigem und hat auch einiges zu den Themen Familie und Zusammenleben zu sagen, inspiriert von den Werken des japanischen Studio Ghibli.