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Gut geplant ist halb gewonnen

Die warmen Temperaturen locken uns nach draußen und aufs Rad. Was gibt es Schöneres als einen Fahrradausflug ins GrĂŒne mit der Familie oder Freunden? Damit auf dem Ausflug nichts schiefgeht und er zur Belastungsprobe fĂŒr den familiĂ€ren Frieden wird, lohnt es sich, ihn ein wenig vorzubereiten.

MÀdchen mit rotem Fahrradhelm lÀchelt in die Kamera, im Hintergrund andere Radfahrer und BÀume, unscharf

Aus der Redaktion

06.06.2023

Lesezeit 3 Minuten

Fahrradtouren stehen hoch im Kurs. Gerade jetzt im FrĂŒhjahr lockt das frische GrĂŒn nach draußen. Damit der Wochenend-Ausflug auch Spaß macht, ist passendes Fahrrad-Zubehör sehr ratsam. Diese zehn Sachen mĂŒssen mit!

Trinkflasche

Ohne Trinkflasche keine Fahrradtour! Gerade bei noch niedrigen Temperaturen merkt man oft nicht, wie sehr man schwitzt. Fahrradtrinkflaschen gibt es in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Materialien. „Wichtig bei der Auswahl ist, dass man auch wĂ€hrend der Fahrt trinken kann. Deshalb lohnt sich die Investition in eine Fahrradtrinkflasche. Bei der Auswahl gilt es, ein MundstĂŒck zu wĂ€hlen, das man gut öffnen kann“, rĂ€t Martin Buchta vom Markenimporteur Messingschlager, der mit der Eigenmarke M-Wave ein großes Sortiment an unterschiedlichen Trinkflaschen anbietet. Und wer keine Lust auf eine Plastikflasche hat: Eine laut Hersteller nachhaltig hergestellte Variante bietet Vaude an. Die „Bike Bottle Organic“ basiert auf biologischem Plastik aus Zuckerrohr und Bio-Ethanol. Außerdem wichtig fĂŒr die Tour: Die Trinkflasche muss fĂŒr einen schnellen Zugriff wĂ€hrend der Fahrt am Rad befestigt sein.

Snacks

Zur StĂ€rkung auf Touren sind kleine Snacks fĂŒr zwischendurch unerlĂ€sslich. Dabei können schon ein paar NĂŒsse die Energiespeicher wieder fĂŒllen. Auch Bananen oder Trockenobst bieten sich an. Energie- und MĂŒsliriegel sind schnelle Energielieferanten und haben den Vorteil, dass sie sich einfach in der Trikottasche verstauen lassen. Aber Vorsicht: Riegel mit einem hohen Schokoladenanteil schmelzen bei Sonneneinstrahlung recht schnell.

Smartphone mit Navigations-App

Purist:innen können selbstverstĂ€ndlich auch eine Papierkarte nutzen, aber mittlerweile hat sich die Navigation per Smartphone durchgesetzt. Nicht nur, wenn man in unbekanntem Terrain unterwegs ist, sollte eine entsprechende Navigationshilfe mit dabei sein. Mit Radfahr-Apps (z. B. von Komoot oder Bikemap) lĂ€sst sich die Tour im Vorfeld besser planen, einfach navigieren oder die Route aufzeichnen. „Dabei sollte das Smartphone direkt im Blickfeld sein, z. B. befestigt an einer Lenkerhalterung oder in einer Tasche mit Blickfenster“, rĂ€t Philipp Elsner-Krause vom Accessoires-Anbieter Fahrer Berlin. FĂŒr E-Biker:innen interessant: Eine Funktion, die ĂŒber die ungefĂ€hrere Reichweite des Akkus informiert. „In unserer App kann in Echtzeit die noch verbliebene Reichweite basierend auf der verbliebenen AkkukapazitĂ€t und dem durchschnittlichen Energieverbrauch in den jeweiligen UnterstĂŒtzungsstufen berechnet werden. So erhalten E-Biker:innen ein genaues Bild, wie lange die Tour noch gehen kann“, sagt Angela Bieli von der Biketec Gmbh, die unter dem Namen Fit E-Bike smarte Systemlösungen fĂŒr E-Bikes anbietet.

Tasche

Smartphone und Snacks passen bei Bedarf zwar in die Trikottaschen. FĂŒr weitere Utensilien bietet sich dann eine Fahrradtasche an. „Es muss ja nicht gleich eine große Reisetasche sein. FĂŒr einen Radausflug gibt es eine Reihe kleinerer Taschen zur Befestigung an Sattel, Lenker oder Rahmen mit ausreichend Stauraum“, sagt Peter Wöstmann vom Taschenspezialisten Ortlieb.

Regenjacke

Die Tour startet am Morgen bei Sonnenschein, doch am Nachmittag zieht es sich zu und Regenwolken bilden eine Drohkulisse. Um möglichst trocken nach Hause zu kommen, ist vorsichtshalber eine Regenjacke zu empfehlen. „Regenjacken fĂŒr Radfahrende zeichnen sich durch ein kleines Packmaß aus. Sie passen somit auch in kleine Fahrradtaschen oder in eine Trikottasche und sind Ă€ußerst leicht. Damit sind sie im Falle eines Falles schnell angezogen – z. B. schĂŒtzen sie auch bei starkem Gegenwind oder wenn der Fahrtwind auf einer lĂ€ngeren Abfahrt stark abkĂŒhlt“, weiß Benedikt Tröster vom Bekleidungsspezialisten Vaude.

Flickzeug und Reifenheber

Falls es einmal zu einer Panne kommt, muss in den meisten FĂ€llen der Schlauch repariert werden. Deshalb sollte man immer ein Set Reifenheber und Flickzeug in der Tasche haben. Wobei Flickzeug mittlerweile ein irrefĂŒhrender Begriff ist, denn immer öfter nimmt man Aufkleber, die auf die betroffene Stelle geklebt werden. „Viel wichtiger ist aber die PrĂ€vention: Kontrolliert man den Reifen vor der Tour auf BeschĂ€digungen, pumpt mit dem richtigen Druck auf und nutzt bestenfalls ein Modell mit Pannenschutzeinlage – dann verringert man das Risiko eines Defekts deutlich“, rĂ€t Steffen JĂŒngst vom Reifenhersteller Schwalbe. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch noch einen Ersatzschlauch mitnehmen.

Kleine Luftpumpe

SpĂ€testens beim Schlauchwechsel unumgĂ€nglich, gehört eine kleine Luftpumpe immer mit auf Fahrradtour. „Wenn man unterwegs merkt, dass der Luftdruck doch nicht passt, kann man einfach und schnell ein wenig nachpumpen, ohne lange nach einem Fahrradladen mit einer Luftpumpe zu suchen“, erklĂ€rt Linda Schulte vom Pumpenhersteller SKS Germany. Eine kleine Pumpe lĂ€sst sich dabei in der Regel einfach am Rahmen verstauen. Lange Zeit war sie sogar Standard im Lieferumfang. Mittlerweile bieten dieses praktische Feature nur noch wenige Fahrradhersteller an, darunter die niederlĂ€ndische Marke Koga, die verschiedene Reise- und TourenrĂ€der noch immer mit Pumpe liefert.

Fahrradschloss

BiergĂ€rten, Eisdielen und CafĂ©s sind beliebte Ausflugsziele fĂŒr Radfahrende. Damit man den Stopp auch genießen kann und nicht immer einen Blick auf sein Rad werfen muss, ist ein Fahrradschloss leider nötig. „FĂŒr eine Radtour empfehlen wir lĂ€ngere, flexible Schlösser, z. B. Faltschlösser. Damit kann man bei Bedarf zwei RĂ€der zusammenschließen oder lĂ€ngere Distanzen ĂŒberbrĂŒcken, um das Fahrrad an einen festen Gegenstand anzuschließen“, sagt Torsten Mendel von Schlossspezialisten Abus.

Minitool

Eine typische Situation auf einer Radtour: Pause an einem Biergarten und jemand stĂ¶ĂŸt aus Versehen das Rad um. Ergebnis: Der Lenker sitzt schief. Gut, dann ein Minitool in der Tasche zu haben, um den Schaden mit wenigen Handgriffen zu reparieren! „Minitools gibt es in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Ausstattungen. Beim Kauf sollte man darum darauf achten, welche Schrauben am eigenen Rad verbaut sind und das passende Tool auswĂ€hlen“, sagt Daniel Gareus vom Importeur Cosmic Sports, der die Werkzeuge von Crankbrothers und Pedro’s im Angebot fĂŒhrt.

Handschuhe

Die Notwendigkeit von Handschuhen wird bei einer Radtour immer noch gerne unterschĂ€tzt. Auf lĂ€ngeren Touren helfen sie durch ihre Polsterung, ein ErmĂŒden der HĂ€nde zu minimieren und sorgen fĂŒr besseren Halt am Lenker, gerade wenn man viel schwitzt. Außerdem schĂŒtzen sie bei StĂŒrzen, speziell auf Schotter, die HĂ€nde vor schweren Verletzungen. „Kurzfinger-Handschuhe sollten deshalb nicht belĂ€chelt werden, sondern bei jeder Tour dabei sein“, so Benedikt Tröster.

Dieser Inhalt wurde zur VerfĂŒgung gestellt von Thomas Geisler vom pressedienst-fahrrad.de.

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