Denn landesweit gilt: Alle Kinder, die die einfache Mindestentfernung zur nächstgelegenen Schule der gewählten Schulform (selbst wenn sie diese gar nicht besuchen) unterschreiten (in der Primarstufe mehr als 2 km, der Sekundarstufe I mehr als 3,5 km, der Sekundarstufe II mehr als 5 km), müssen ein ÖPNV-Ticket, das für Schulfahrten nutzbar ist, selbst zahlen. Die günstigste Alternative, das Deutschlandticket, kostet seit Januar 43 Euro pro Kind – ein Betrag, den sich viele Familien nicht leisten können.
Leicht umsetzbar
Die Düsseldorfer Vertreter:innen der Partei betonen, dass ein kostenloses Winterticket für Kinder leicht umsetzbar wäre: Der bestehende Nahverkehr fährt ohnehin, und Schüler:innen könnten z. B. einfach ihren Schülerausweis als Fahrkarte nutzen. „Hiermit erhöhen wir die Verkehrssicherheit, sichern die Teilhabe und Mobilität von Kindern und Jugendlichen, machen den ÖPNV bekannter und erfahrbar und reduzieren auch noch unnötige Privatfahrten mit dem PKW“, sagt Susanne Dohn, die in Düsseldorf für die Partei aktiv ist. Darüber setzt sich die Partei für ein dauerhaft kostenloses Schülerticket für den innerstädtischen und regionalen Nahverkehr ab dem Schuljahr 2026/27ein – ähnlich wie es bereits in Städten wie Hamburg oder Berlin der Fall ist.