Vincent soll eines Tages sein Nachfolger werden, muss dafür aber erst noch seinen eigenen Gesang finden. Bei seinen Proben kommt es zu einem Unglück, durch das Vincents Eltern sterben. Voller Schuldgefühle beschließt er, nie wieder zu singen. Als durch das Abschmelzen eines Eisbergs ein Monstrum erwacht, das die Meere vergiftet, begibt Vincent sich zusammen mit seinem Nanny-Schiffshalterfisch Walter und dem gehörlosen Orcamädchen Darya auf eine Reise zum tiefsten Punkt des Meeres, wo jemand leben soll, der das Ungeheuer stoppen kann. Mit Liebe zum visuellen Detail, gut ausgestalteten Charakteren und einer beseelten Geschichte, die nicht bloß aus Gags und Action besteht, hebt sich die deutsch-kanadisch-tschechische Koproduktion vom Gros der Animationsfilme, die jenseits der Pixar-Disney-Laika-DreamWorks-Ghibli-Expertise entstehen, wohltuend ab, sodass es durchaus erfreut, dass bereits ein Sequel angekündigt ist.