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Gemeinsam ausschalten

Der Jahresanfang bietet fĂŒr Familien die Möglichkeit, gute VorsĂ€tze auch bei der Mediennutzung umzusetzen. Gerade nach den freien Tagen mit starker Mediennutzung können Eltern und Kinder jetzt auf die Bremse treten und Smartphone, Tablet und Co. gemeinsam ausschalten. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt, regelmĂ€ĂŸig medienfreie Zeiten in der Familie zu vereinbaren und so den Medienkonsum sinnvoll zu verringern.

Tochter und Vater sitzen nebeneinander aufm Sofa, beide gucken auf ihr Smartphone

Juliane Faller

24.01.2023

Lesezeit 2 Minuten

„Es ist wichtig, auch einmal nicht erreichbar zu sein und von unserem schnelllebigen Alltag sowie der FĂŒlle an Informationen etwas Abstand zu gewinnen“, empfiehlt Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN!. Der Beginn des neuen Jahres kann ein guter Anlass sein, um darĂŒber nachzudenken, welche Medien wie hĂ€ufig genutzt werden – am besten zusammen mit der ganzen Familie. Praktisch bei der Smartphone-Nutzung: Am GerĂ€t lassen sich bei den GerĂ€teinstellungen die tatsĂ€chlichen Bildschirmzeiten ablesen. Eine gute Grundlage, sich Zeitlimits vorzu­nehmen oder eine App, die ĂŒberflĂŒssig ist, zu löschen.

Es geht auch ohne

Nicht nur viele Erwachsene, sondern zunehmend auch Kinder und Jugendliche empfinden es als Belastung, immer und ĂŒberall erreichbar zu sein. Sich von Smartphone, Tablet und Co. zu lösen, liegt im Trend: „Digital Detox oder auch Medienfasten ist der bewusste Verzicht auf digitale Medien fĂŒr eine bestimmte Zeit. Das können einige Stunden oder auch ganze Tage sein“, erklĂ€rt Kristin Langer. FĂŒr Familien kann es ein sinnvoller Vorsatz sein, um mehr Ruhe in den Alltag zu bekommen. Dabei legen alle gemeinsam fest, welche GerĂ€te zu welchen Zeiten Pause haben. Heranwachsende lernen so auch, Verantwortung fĂŒr die eigene Mediennutzung zu ĂŒbernehmen.

Gemeinsame Ziele setzen

Die Regeln sind verstĂ€ndlich und klar, damit alle wissen, worauf sie sich einlassen. „Wenn Eltern und Kinder sich gemeinsame Ziele setzen, fĂ€llt es auch leichter, die VorsĂ€tze einzuhalten“, betont Langer. Eine Auszeit verschafft Kindern die Zeit und Aufmerksamkeit, eigene FĂ€higkeiten auszu­probieren und Interessen wiederzuentdecken, die möglicherweise zu kurz gekommen sind. Eltern haben die Möglichkeit, ohne Ablenkung Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

Medienzeiten regeln

GrundsĂ€tzlich empfiehlt SCHAU HIN!, mit Kindern klare Regeln bei den Medienzeiten zu verein­baren. Als Orientierung gilt: JĂŒngere Kinder bis fĂŒnf Jahre sollten nicht lĂ€nger als eine halbe Stunde, Ă€ltere Kinder bis neun Jahre nicht lĂ€nger als eine Stunde tĂ€glich vor dem Bildschirm verbringen – ob TV, Konsole oder Internet. Bei Kindern ab zehn Jahren können Eltern auch ein Zeitkontingent pro Woche vereinbaren, das sich die Kinder selbststĂ€ndig einteilen. Als Regel dafĂŒr gilt: Eine Stunde pro Lebensjahr in der Woche. Ein Mediennutzungsvertrag zwischen Eltern und Kind hilft dabei, Regeln gemeinsam festzulegen. Dieser Vertrag erleichtert es den Heranwachsenden auszuprobieren, wann und wie lange sie Medienangebote nutzen.

Hier findet ihr Tipps und Orientierungshilfen zum Thema Medienzeiten.

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