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Gartenzwerge in den Startlöchern

Gärtnern ist ein wunderbares Hobby für Groß und Klein. Schon auf kleinstem Raum lassen sich Gartenideen umsetzen – selbst mitten in der Großstadt kann der Traum vom eigenen Grün Wirklichkeit werden. Wir zeigen euch Beispiele für kleine Projekte, die sich auch ohne eigenen Garten ganz leicht realisieren lassen. 

Kind pflanzt etwas in einen Blumenkasten

Carolin Anselmann

18.03.2026

Lesezeit 2 Minuten

Besonders viel Freude entsteht, wenn Erwachsene und Kinder gemeinsam Samen oder Pflanzen auswählen, sie pflegen und am Ende sogar ernten können. Gut geeignet sind zum Beispiel bereits vorgezogene Tomatenpflanzen, die in der Sommersonne leckere Cocktailtomaten tragen. Auch Karotten, Pflücksalat oder Radieschen aus Saatgutstreifen lassen sich unkompliziert anbauen. Beim gemeinsamen Buddeln in der Erde lernen schon kleine Kinder, wie natürliche Zusammenhänge funk-tionieren, was Verantwortung bedeutet und wie viel Geduld es braucht, bis aus einem Samenkorn eine erntereife Karotte wird. Die Mühe lohnt sich: Selbst angebautes Gemüse schmeckt einfach besser. Kinder probieren außerdem eher neue Gemüsesorten wie Kohlrabi oder Radieschen, wenn sie selbst an der Pflege beteiligt waren. Erfolgserlebnisse beim Pflanzen, Pflegen und Ernten stärken das Selbstvertrauen und fördern das Verständnis für Umwelt, Kreisläufe der Natur und Nachhaltigkeit.

Vector-Illustration eines Topfes mit Pflanze, Hintergrund rosa

Kräuter auf der Fensterbank

Sie duften herrlich, würzen unsere Speisen und wachsen schnell im Topf: Kräuter sind ideal für den Einstieg. Thymian, Rosmarin oder Basilikum – welche dürfen es sein? Am besten geht man gemeinsam ins Gartencenter, informiert sich, schnuppert und nimmt direkt Saatgut der Lieblingskräuter mit nach Hause. Das schnellste Erfolgserlebnis bieten Kresse-Samen, denen man beim Keimen praktisch zuschauen kann.

Vector-Illustration einer Schaufel, Hintergrund hellblau

Mit Baumscheiben den Kiez verschönern

Der meist runde Pflanzbereich unter Straßenbäumen wird Baumscheibe genannt – ein oft ungenutzter Raum direkt vor der Haustür. Dabei verschönern bepflanzte Baumscheiben nicht nur Straße und Viertel, sondern leisten auch einen Beitrag zum Naturschutz. Besonders geeignet sind bienenfreundliche Stauden, die mit ihren flacheren Wurzeln gut mit dem Baum harmonieren. Wer klein anfangen möchte, kann auch einfach ein paar Tulpenzwiebeln setzen: Im Spätherbst in die Erde gesteckt, blühen sie schon im nächsten Frühjahr.

Vector-Illustration einer Giesßkanne, Hintergrund gelbgrün

Miniteich als Wasserspender 

Bienen brauchen nicht nur Blüten, sondern auch Wasser. Mit wenig Aufwand lässt sich auf dem Balkon oder im Hauseingang ein kleiner Teich anlegen – zum Beispiel in einer standsicheren Holzschale oder Zinkwanne. Eine geringe Wassertiefe reicht völlig aus. Gartencenter bieten passende Wasserpflanzen und dekorative Extras wie Solarfontänen oder schwimmende Seerosen. Auch gesammelte Steine oder Stöcke vom Spaziergang eignen sich wunderbar zur Gestaltung.

Vector-Illustration von Gummistiefeln, Hintergrund hellgrün

Das eigene Grün

Im Düsseldorfer Stadtgebiet gibt es rund 70 Kleingartenanlagen mit etwa 6600 Parzellen. Auf der Webseite der Stadt sind alle Anlagen übersichtlich nach Stadtteilen gelistet, oft inklusive direkter Ansprechpartner der jeweiligen Vereine. Wer einen Garten pachten möchte, kann sich beim Stadtverband der Kleingärtner informieren:
kleingaertner-duesseldorf.de

Vector-Illustration eines Radieschens, Hintergrund rosa

Ackerglück

Wer einen Gemüsegarten mieten möchte, sollte sich das Angebot von Meine Ernte ansehen. In Niederkassel, Volmerswerth und Hamm lassen sich vorbereitete Ackerstücke pachten – inklusive 20 Gemüsesorten. Ganz nach dem Motto „Selbstversorgung für alle!“ gibt es drei Varianten: den Mini-Gemüsegarten ab 159 Euro, den kleinen Gemüsegarten ab 259 Euro oder den Familiengarten ab 479 Euro pro Saison. Die Flächen sind vorbereitet, bepflanzt und gedüngt; Wunschbeete können individuell gestaltet werden. Von der Übergabe im Frühjahr bis zum Saisonende im Herbst ist man selbst für sein Stück Ackerglück verantwortlich. 

Vector-Illustration einer Schubkarre, Hintergrund hellbraun

Es grünt so grün

Bei Düsselgrün e. V. wird gemeinsam gesät, gepflegt, gegossen, gebaut, gefeiert und geerntet. Der offene Gemeinschaftsgarten liegt zentral im WGZ-Bürgerpark, direkt hinter dem Hauptbahnhof. Die orangefarbenen Info-Möhren weisen den Weg. Von März an finden sonntags ab 15 Uhr offene Gartentreffen statt. Jede helfende Hand ist willkommen – spontan oder regelmäßig. Eigene Beete gibt es nicht, denn bei Düsselgrün gilt: Alles gehört allen. Die Ernte wird gemeinsam geteilt. 

Cover des Buches Es grünt so grün

Buchtipp

Mit 99 genialen Lifehacks ohne viel Schnickschnack wird Pflanzenpflege zum Vergnügen! Dieses Buch steckt 
voller Inspiration für alle Pflanzenlieb-haber:innen, die kreativ, umweltfreundlich und kostengünstig gärtnern möchten.
Es grünt so grün! Geniale Lifehacks für Gartenliebhaber Antje Krause, Topp-Verlag, 12 Euro

Im Mittelpunkt der Familie

Seit mehr als 20 Jahren informieren wir Eltern, Großeltern und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten über Neuigkeiten aus der Region, Veranstaltungen, Themen, Tipps und Angebote. Wir entdecken die Stadt und ihre Umgebung auch immer wieder neu – das Entdeckte teilen wir gerne mit euch.

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