Mit „Pünktchen und Anton“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Das doppelte Lottchen“ schuf Erich Kästner einige Klassiker der deutschen Kinderbuchliteratur. Am erfolgreichsten ist jedoch sein Kinderkrimi „Emil und die Detektive“, dessen Thema sicherlich Anteil am Erfolg von späteren Hit-Reihen wie „Die drei ???“ oder „TKKG“ anderer Autoren hatte. Dreimal wurde das Buch allein in Deutschland fürs Kino adaptiert, daneben gibt es Verfilmungen aus anderen Ländern. Die letzte hiesige Version liegt allerdings schon 25 Jahre zurück, sodass eine abermalige Neuauflage unvermeidlich war – mit zeitgemäßen Anpassungen in sämtlichen Bereichen, versteht sich. An der eigentlichen Geschichte hat sich aber nichts geändert: Emil ist auf dem Weg nach Berlin zu seiner Oma, als ihm im Zug vom fiesen Dieb Max Grundeis 1.000 Euro geklaut werden. Weil er daheim etwas angestellt hat, wendet Emil sich nicht an die Polizei, bekommt aber bei seinem Vorhaben, das Geld wiederzubeschaffen und Grundeis zu stellen, Unterstützung von seiner Cousine Pony und neuen Freunden wie Gustav, Dienstag, Anh und Jason.
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