Ein Kind schlägt ein Buch auf – und findet darin den Eingang zu einer Welt, die nur existiert, solange wir an sie glauben. Doch das Reich Phantásien ist in Gefahr: Das Nichts frisst sich durch seine endlosen Landschaften und stürzt sie in den Abgrund des Vergessens. Nur ein Menschenkind kann retten, was zu verschwinden droht. Baya Balthasar Bux, schüchtern, einsam, eine Außenseiterin mit Leidenschaft fürs Schmökern, gerät in eine Geschichte, die größer ist als sie selbst. Sie entdeckt, dass in ihr eine Heldin schlummert – und dass Fantasie keine Flucht ist, sondern eine Kraft.
Michael Ende stellt in seinem großen Roman die Frage, was es bedeutet, eine Geschichte zu erzählen – und was geschieht, wenn wir damit aufhören. Wer sind wir ohne unsere Träume, unsere Namen, unsere Bilder? Was bleibt von uns, wenn wir nicht über den Rand unserer Welt hinausdenken?
Die Inszenierung in einer Fassung von John von Düffel hat zwei Teile – sie beginnt im Großen Haus und wechselt nach der Pause auf den Platz vor dem Schauspielhaus.
Dauer: ca. 3 Stunden mit Pause
Die Premiere findet am 22. Mai 2026 statt.