Ein sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit Kinderaufnahmen im Internet wird jedoch immer wichtiger, denn die Missbrauchsgefahr wächst durch KI-Programme stetig. Kinderbilder werden unter anderem für Betrug, Erpressung und zur Erstellung sexualisierter Inhalte durch KI zweckentfremdet. Wer Aufnahmen von Kindern veröffentlicht, sollte sich bewusst machen, dass dies auch langfristig unerwünschte Folgen für das Kind haben kann – das Netz vergisst nicht.
Mit der Aktionswoche #KinderSindKeinContent setzen die Initiativen klicksafe und SCHAU HIN! vom 15. bis 21. Juni gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen ein klares Zeichen für mehr Kinderschutz im Netz und einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern. Beide Initiativen bieten konkrete Tipps, verständliche Einordnungen sowie Aufklärungsvideos und Webinare an.
Eltern und Erziehungsberechtigte sollen dabei gezielt unterstützt werden, vor dem Posten bewusst abzuwägen und Risiken besser einzuschätzen. Ein spezielles Webseminar des deutschen Safer Internet Centre findet am 25. Juni von 14 bis 15:30 Uhr statt:
Außerdem gibt es eine übersichtliche Checkliste mit Tipps für Eltern.