Wir möchten Menschen ermöglichen, die Inszenierung in einem besonders entspannten Rahmen zu erleben
Dafür stellen wir bequeme Sitzsäcke in der ersten Reihe zur Verfügung. Während der Vorstellung lassen wir zudem die Einlasstüren geöffnet, und im Saal bleibt das Licht an. Wer zwischendurch eine Pause benötigt, kann in der Chill-Zone im Foyer Ruhe finden.
Die zehnjährige Karen flüchtet sich vor der Banalität der Welt und den Diskriminierungen, die sie in der Schule erlebt, in einen faszinierenden Kosmos aus Horrorcomics. Am liebsten wäre Karen selbst ein Monster, ein zwischen den Welten wandelnder Werwolf. Zeit- und Wirklichkeitsebenen verschwimmen, während Karen als Hobbydetektivin einen mysteriösen Mordfall in der Nachbarschaft aufklärt, dabei einer Vielzahl an gruseligen und skurrilen Gestalten begegnet und viel über sich selbst herausfindet: Zum Beispiel, dass sie Mädchen liebt.
Die vielschichtige Graphic Novel „Am liebsten mag ich Monster“ passt mit ihren traumartig verrätselten Bildwelten ideal zu Theatermacherin Sara Ostertag, die zum ersten Mal am Jungen Schauspiel inszeniert.
Die Produktion wird unterstützt durch „Take-off: Junger Tanz“.
Auf unserer Website zur Inszenierung findet ihr ein Dokument für einen erleichterten Zugang zum Stück, das die Besonderheiten einer Relaxed Performance erklärt.