Die neue Anlage vereint verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten auf einer Fläche und reagiert damit gezielt auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger – insbesondere der Jugendlichen aus dem Stadtbezirk 7. Im Mittelpunkt stehen ein 3 x 3-Basketballfeld nach olympischem Vorbild, ein Beachvolleyballfeld sowie ein innovativer Ninja-Parcours mit Calisthenics-Elementen. Letzterer ist in dieser Form bislang einzigartig in Düsseldorf und bietet Trainingsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen und Fitnesslevel.
Fokus auf Barrierefreiheit
Die Calisthenics-Elemente haben unterschiedliche Höhen und sind damit auch für Menschen mit einer körperlichen Einschränkung nutzbar. Zudem unterstützen Kontraste bei Farben und Materialien an Geräten und Oberflächen die Orientierung. „Mit der neuen Sportanlage an der Diepenstraße schaffen wir einen Ort der Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Besonders freut mich, dass die Ideen und Wünsche junger Menschen hier sichtbar und erlebbar umgesetzt wurden“, betont Oberbürgermeister Keller. Das Gartenamt hat die Fläche gemeinsam mit dem Sportamt und der Servicestelle Partizipation neu realisiert. „Die Sportanlage an der Diepenstraße ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit jungen Menschen zukunftsfähige Freizeitangebote entwickeln können. Ich freue mich, dass dieser Ort nun für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nutzbar ist.“
Planung basiert auf Beteiligungsprozess
Jugendliche wurden im Rahmen zweier Beteiligungsformate aktiv in die Konzeption einbezogen. Die am häufigsten genannten Wünsche – darunter Basketball, Fitnessangebote und Parcours-Elemente – flossen direkt in die Gestaltung ein. Darüber hinaus gibt es vor Ort einen Verleihcontainer für Sportgeräte. Neben den sportlichen Angeboten legten die Planer:innen ihren Fokus auf die Aufenthaltsqualität: Sitzgelegenheiten, Fahrradstellplätze, Abfallbehälter sowie eine barrierefreie Überdachung sorgen für Komfort und Nutzbarkeit bei verschiedensten Wetterlagen. Zudem sind alle Oberflächen, ausgenommen der Sandfläche des Beachvolleyballfeldes, mit dem Rollstuhl befahrbar.
Künstlerische Mitgestaltung der Anlage
In einem Workshop entwickelten Jugendliche gemeinsam mit einem Künstler individuelle Motive, die als Gestaltungselemente auf dem Ninja-Parcours umgesetzt wurden. Während der Eröffnung gestalteten die Jugendlichen bei einer Graffiti-Aktion zudem mit dem Künstler weitere Motive, die künftig ihren Platz auf der Anlage finden werden.