Am Tag des offenen Denkmals führt die 25 Kilometer lange Strecke zwischen Düsseldorf-Benrath, Monheim und Dormagen vorbei an Schlössern und Klöstern, Auen und Baggerseen. Kurzkonzerte, Kleinkunst und Besichtigungen sorgen an acht Stationen für musikalische Pausen – wobei jeder selbst über die Programmzusammenstellung und das Tempo entscheiden kann. Die Tour startet vor Schloss Benrath. Nach einem majestätischen Auftakt im Corps de Logis mit Mitgliedern der Neue Düsseldorfer Hofmusik geht es weiter zum ehemaligen Römerkastell Haus Bürgel in Monheim am Rhein, wo Musikarchäologe Hagen Pätzold Nachbauten antiker Instrumente zum Leben erweckt.
Fetzige Bläserklänge und Klezmer-Sound
Weiter geht’s zu einem Überraschungskonzert in Monheim. Beim Aalschokker ist die Klanginstallation „Les Structures Musicales“ des französischen Aktionskünstlers Etienne Favre zu bestaunen. Das Bläserensemble der Musikschule Dormagen schickt den Radler:innen an der Fähre Urdenbach-Zons fetzige Bläserklänge über den Rhein hinterher, wenn sie nach Zons übersetzen. Die mittelalterlichen Zollfeste wird zur Hochburg der Alten Musik, wenn Elisabeth und Johanna Seitz Psalter und Harfe anstimmen und das Bux Ensemble historische Blockflöten virtuos zum Klingen bringt. Kulinarische Köstlichkeiten stillen hier den Mittagshunger. Der versteckt mitten in der Zonser Heide gelegene Jüdische Friedhof wird von Klarinettisten Bernd Spehl in Klezmer-Sound getaucht.
Aus Schrott wird Musik
Am Strand des Straberger Sees macht das Trio Recyklang Schrott zu Musik, während Zuhörer:innen im Liegestuhl mit Sommerflair chillen. Auf dem Weg zum Abschlusskonzert in der Dormagener Christuskirche gönnt sich die Tour noch einen Abstecher zum Tierpark Tannenbusch. Die Radtour beschließt das Leipziger Calmus Ensemble mit „Folksongs“ in A-Cappella-Klängen von Friedrich Silcher bis Freddy Mercury. Über den nahegelegenen Bahnhof Dormagen gelangen die Teilnehmer:innen wieder per Bahn zurück zum Ausgangsort.
Treffpunkt ist Schloss Benrath. Tickets können nur online gekauft werden.