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Monster Mia

Es gab im Kino schon Schulen für Zauberer, Schulen für Tiergestaltwandler und Schulen mit magischen Tieren. Schulpflichtige Monster mussten mit „Monster High“ aufs TV ausweichen. Bis jetzt.

Peter Hoch

12.10.2026

Lesezeit <1 Minute

Szene aus dem Animationsfilm Monster Mia, Gruppenbild von verschiedenen gruseligen Gestalten, die lachen

Kinostart: 15. Oktober
Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

„Seid normal, ordentlich und rein, denn so muss es in LiIlienthal sein“ tönt es aus dem Radio – und tatsächlich, die Spießigkeit ist Programm in dieser Kleinstadt, die, so rühmt sie sich, seit 500 Jahren monsterfrei ist. Sehr zum Bedauern der Schülerin Mia Münster, die ein Faible für Gruseliges hat. Damit eckt sie allerdings regelmäßig an – und wird nach einem Zwischenfall von ihrer Direktorin auf die mysteriöse Finsterwaldschule versetzt. Dort angekommen stellt Mia fest, dass sie auf einer Schule voller echter Monster gelandet ist! Die Vampire, Werwölfe oder Hexen sind zwar eigentlich friedfertig, doch Menschen sind aufgrund deren böswilliger Art unerwünscht, was bedeutet, dass Mia nicht verraten darf, dass sie kein Monster ist. Zehn „Mia Monster“-Kinderbücher hat der britische Autor Tim Collins unter dem Pseudonym A. B. Saddlewick von 2012 bis 2015 veröffentlicht – dieser recht unterhaltsame Animationsfilm, der wie eine Kinderversion der Tim-Burton-Serie „Wednesday“ anmutet, bedient sich nun einiger Motive daraus, erzählt aber eine eigene Geschichte, die es so in den Vorlagen nicht gibt.

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