An manchen Tagen kann man sich mit Blick auf den ruhig wirkenden Rhein kaum vorstellen, welche Gefahr er birgt, doch selbst erfahrene Schwimmer:innen können hier in Not geraten. Die Strömung ist tückisch und von außen kaum einzuschätzen, dazu kommen Sog durch vorbeifahrende Schiffe sowie viele Unterströmungen. Daher empfehlen wir euch in dieser Ausgabe: am besten gar nicht erst reingehen. „Nur kurz die Füße rein“ oder „nur bis zu den Knien“ klingt harmlos – doch schon ein Schritt zu weit und die Strömung kann jemanden erfassen. Auch viele Erwachsene schätzen den Fluss und ihr eigenes Können falsch ein. Doch Kinder vertrauen noch auf uns und ahmen nach, was wir vorleben. Wer für sein Kind normalisiert, den Rhein zur Abkühlung zu nutzen, vermittelt eine Grauzone, die es nicht gibt. Was man größeren Kindern bereits durch Gespräche gut vermitteln kann, erklärt eine neue Hörspielreihe rund um Denni Düssel: In der Folge „Die mutigen Retter“ erlebt er mit seinen Freunden, welche Gefahren im Wasser lauern. Perfekt zum gemeinsamen Reinhören vor dem ersten Badetag. Abkühlung gibt es in Düsseldorf außerdem mehr als genug – an bewachten Badeseen und in den Freibädern. Hier sind Adressen für einen rundum kühlen Sommer.