Die Tänzerinnen Charlotte Brohmeyer (Blau) und Hsiaoting Lee (Gelb) verkörpern die beiden Farben und erzählen die Geschichte über das Glück der Freundschaft und Verbindung, über Annäherung und Verschmelzung, aber auch über die Andersartigkeit des jeweils anderen.
Verspielt und kindgerecht entsteht mit den Mitteln des Tanz- und Objekttheaters eine Beziehung zwischen dem scheinbar so gegensätzlichen Paar. Tanzende Farben auf der Bühne Nach Farben getrennte Ansammlungen von gelben und blauen Objekten - darunter Essbares, Gebrauchsgegenstände, Angemaltes, Symbolisches - bilden das Bühnenbild. Langsam schälen sich Geld und Blau daraus hervor. Die Verwicklungen, wörtlich genommen, beginnen.
Es entspinnt sich ein Spiel zwischen Annäherung und Entfernung. Der Rückzug ins eigene Farblager steht an - und nun zurück zur gewohnten Ordnung? Aus der Perspektive der Zuschauer:innen stellen Küppers & Konsorten auch die Frage, wie viel Fremdes wollen und können wir im Eigenen ertragen, und wie können wir damit umgehen, ohne ins Chaos zu stürzen.
Untermalt wird die Szenerie von einer phantasievollen Klangkulisse, die die beiden Tänzerinnen in ihrem Spiel begleitet.
Die Wiederaufnahme von „Gelb und Blau“ wird gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur. Die Produktion wurde gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Stiftung van Meeteren und MoveArts e.V.
Nominierung für den „Kulturpreis 2017 der Nordrhein-Westfalen Kulturförderung e.V.“