Oft reden Erwachsene über Kinder, als wären diese nicht anwesend
Manchmal bekommen Kinder „Kosenamen“ die eine Charakterzuschreibung enthalten (z.B. „wilder Bengel“). Inzwischen weiß man, dass Kinder davon einiges in ihr Selbstbild übernehmen. Auch bei der Formulierung von Handlungsaufforderungen kann das Kind sich bedrängt oder bedroht fühlen: „Wenn Du jetzt Deine Schuhe nicht anziehst, nehmen wir Dich nicht mit nach draußen“.
Wie kann es gelingen, dass man vermittelt, was wichtig ist und dabei das Kind als vollwertigen Menschen angemessen anspricht? In diesem Workshop findet ihr Beispiele für gute Ansprache und sucht gemeinsam nach Stolperfallen in der Kommunikation mit den Kleinsten.
Referentin: Britta Kallweit